Warum nicht Arzt oder Anwalt werden mit einem Bachelor?

In den vergangenen Jahren wurden fast überall BA/MA Strukturen an den Hochschulen eingeführt. Nur Juristen und Mediziner wehren sich erfolgreich. Gerade diese beiden Fächer bieten sich doch aber dafür an. Da der BA berufsqualifizierend seien soll und der MA wissenschaftlich, müssten Anwälte und Ärzte dann einen BA machen und gut ist. Aber obwohl Angela Merkel eine Einführung für die Juristen gefordert hat, passiert nichts. Wenn dass BA/MA-System doch so gewollt ist, warum wird es dann nicht in den Studienfächern, die noch am stärksten berufsqualifizierend sind, nicht umgesetzt?

2 Gedanken zu „Warum nicht Arzt oder Anwalt werden mit einem Bachelor?

  1. Sweetheart

    Die Bachelorstudenten bei uns (Rostock) legen nur die Kleinen Scheine/Zwischenprüfung ab, damit kann man eventuell einen Master machen, kommt aber auch mit einem Master nicht ins Referendariat. Dieses ist aber erforderlich, wenn man Volljurist und dann Anwalt werden möchte.
    Es wäre bei den Juristen also auch eine Änderung der praktischen Ausbildung notwendig, wenn man komplett auf LLB /LLM umstellen möchte.

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  2. Professoressa

    Weil Jurist, Ärzte, Lehrer u.a. vernünftige Menschen sind und erkannt haben, daß diese Abschlüsse Humbug sind und von den AG nicht als vollwertige Anschlüsse anerkannt werden. Da bin ich auch froh darüber, daß es noch vernünftige Menschen und Abschlüsse gibt. Einige Unis kehren mittlerweile auch zu Diplom und Co. zurück.

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